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Die Ergebnisse der Potentialanalyse und die bis heute stark steigende Nachfrage der Containerverkehre von und nach Coevorden haben die Bentheimer Eisenbahn AG dazu bewogen, diese Pläne für den Neubau zügig voranzutreiben und zu realisieren. Die geplante Umschlaganlage ist auf das für das Jahr 2010 prognostizierte Verkehrsaufkommen von 55.000 TEU oder 220 Ladeeinheiten pro Tag oder 825.000 t pro Jahr ausgelegt und daher mit je zwei rund 650 m langen Ladegleisen, einem Auf- bzw. Ausfahrgleis mit einer Nutzungslänge von rund 640 m, einem Abstellgleis für Leerwagen sowie Schadwagen, einem Anschlussgleis zum neuen Hafen, einer Lade- und Abstellfläche mit einer Größe von rund 29.000 m² mit entsprechender Fahr- und Ladespur zwischen den beiden Ladegleisen und einer Leckagewanne ausgerüstet. Zunächst sind für die Umschlagsaktivitäten zwei mobile Kräne vorgesehen. Die Gesamtkapazität der Anlage beträgt bei Inbetriebnahme rund 200 Ladeeinheiten je Verkehrstag.

Um auch zukünftig eine optimale Verbindung von und nach Coevorden zu den europäischen Wirtschaftszentren ausbauen zu können, bedient sich das Europark-Terminal Coevorden dem internationalen Netz der Kombiverkehr GmbH & Co. KG, Frankfurt. Dass dabei das Interesse der Einbindung von Coevorden in das Netz der Kombiverkehr, sowohl beim Europark-Terminal Coevorden als auch bei Kombiverkehr lag, dokumentiert sich auch in der Gesellschafterfunktion des Europark-Terminals Coevorden in der Kombiverkehr GmbH & Co. KG. Auf Grund dieser Möglichkeiten verfügt Europark-Terminal, respektive Coevorden heute über Zugverbindungen mit 21 europäischen Wirtschaftszentren, u. a. werden Ludwigshafen, Verona, Salzburg, Wels, Warschau, Kiel und viele andere mehr über Gateways der Kombiverkehr bedient. Derzeit laufen Planungen, von Coevorden aus eine wöchentliche Verbindung nach Polen zum Umschlagterminal in Kutno aufzubauen. Gemeinsam mit der Firma Nijhof-Wassink aus Rijssen und der Kombiverkehr besteht der feste Wille, diese wöchentliche Verbindung kurz- bis mittelfristig auf zwei wöchentliche stabile Verbindungen auszubauen. Zunächst werden in den Anfangsphase wöchentlich 50 - 30 Container von Polen nach Coevorden befördert und von Coevorden nach Polen mit maximal 12 Last- und 38 Leercontainern.