Logistik
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Die Zukunft der EuroTerminal Emmen-Coevorden-Hardenberg b.v. ist trimodal. Wesentliche Voraussetzung für die Trimodalität ist dabei das Funktionieren der Schnittstellen der Verkehrsträger Schiene-Straße-Wasser im Euro-Terminal Emlichheim-Coevorden. Daher war und ist es aus Sicht der Bentheimer Eisenbahn AG unabdingbar, alle beteiligten aktiven Transportdienstleister frühzeitig in den Betrieb einzubinden und auch die Interessenlage der Gemeinde Coevorden in Form einer aktiven Beteiligung einzufordern.

Ziel ist es, die Vorteile eines jeden Verkehrsträgers in Verbindung mit den Entwicklungspotentialen in der EuroTerminal Emmen-Coevorden-Hardenberg b.v. dauerhaft und verlässlich zu entwickeln und zu vernetzen. Dabei gilt es insbesondere über die trimodale Transportkette zu erreichen, dass die komparativen Kosten- und Qualitätsvorteile des jeweiligen Verkehrsträgers sinnvoll und optimal miteinander verknüpft werden, um durch diese Integration die Transportkette zu optimieren. Dabei spielt der kombinierte Verkehr im Rahmen der Vernetzungsstrategie eine wesentliche Rolle. Er stellt auch zukünftig sicher, dass über Schiene, Straße und Wasser die Massenleistungsfähigkeit gebündelter Güterverkehre über große Entfernungen mit der individuellen Dispositionsflexibilität des Straßengüterverkehrs hergestellt werden kann. Daher gilt es auch hier, über die künftige neue Hafenbetriebsgesellschaft optimale, leistungsfähige und dauerhafte Binnenschiffsverbindungen von und zum Umschlagterminal in Coevorden zu generieren und anzubieten. 

Die strategisch günstige Ausgangslage von Coevorden und die Ansiedlung der großen Industriebetriebe, wie z. B. IAMS in der EuroTerminal Emmen-Coevorden-Hardenberg b.v. bildet eine wesentliche Grundlage für die Einrichtung von dauerhaften und regelmäßigen Verbindungen zwischen dem Seehafen Rotterdam und Euro-Terminal Coevorden. Heute verkehrt vier Mal wöchentlich ein Shuttlezug zwischen Coevorden und Rotterdam und darüber hinaus als Verbindung zu den europäischen Wirtschaftszentren. Die wichtigen Voraussetzungen für den Erfolg dieser Shuttleverbindung waren bislang die beständigen Verbindungen, die großzügigen Verlademöglichkeiten in Coevorden, ein optimales Fahrplanangebot und eine schnelle Abfertigung aus zoll- und verladetechnischer Sicht. Und all das kann mit der neuen Umschlaganlage weiter im Sinne unserer Kunden optimiert und ausgebaut werden, die dann vorhandenen großzügigen Umschlagflächen bieten ausreichend Möglichkeiten, auch die Lagerung von Leercontainern auszubauen und die damit in Verbindung stehenden weiteren Dienstleistungen, wie z. B. Wartung und Reparatur von Containern mit zu forcieren.

Betrieben wird die Terminalanlage montags - freitags von 06:00 Uhr - 22:00 Uhr und an Samstagen von 06:00 Uhr - 12:00 Uhr. Eines ist bereits heute schon sehr deutlich, das neue grenzüberschreitende Umschlagterminal wird sowohl auf niederländischer, wie auch auf deutscher Seite seine Wirkung entfalten und wesentlicher Garant für weitere Ansiedlungen in und um die EuroTerminal Emmen-Coevorden-Hardenberg b.v. herum sein.