Geschichte
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Geschichte

Die EuroTerminal Emmen-Coevorden-Hardenberg b.v.
Im Jahre 1989 wurde mit dem kombinierten Verkehr von und nach Coevorden begonnen.

Die Initiative ging von den Firmen van der Graaf und Bentheimer Eisenbahn AG sowie der Gemeinde Coevorden aus. Als in den achtziger Jahren der Bürgermeister der Gemeinde Coevorden, die Spedition van der Graaf und die Bentheimer Eisenbahn AG gemeinsam die Vision entwickelten, direkt an der Grenze zwischen den Niederlanden und der Bundesrepublik Deutschland im Norden der Grafschaft Bentheim – einem äußerst strukturschwachen Gebiet – ein grenzüberschreitendes Industriegebiet zu entwickeln, war allen Teilnehmern bewusst, dass dieses Modellcharakter in Europa erlangen wird.

Vorgesehen war und ist, dass sich dieses Industriegebiet besonders dadurch auszeichnet, dass es die für die Wirtschaft notwendigen infrastrukturellen Voraussetzungen mitbringt. Dieses ist insbesondere dadurch gegeben, dass die Schienenstrecke der Bentheimer Eisenbahn AG die beiden Länder verbindet, auf niederländischer Seite eine gute Straßenanbindung vorhanden ist, bedingt durch die Nähe zum Coevorden-Almelo-Kanal, auch ein Kanalanschluss zu realisieren war.

Die EuroTerminal Emmen-Coevorden-Hardenberg b.v. hat sich Schritt für Schritt realisiert. Auf der Grundlage, dass die Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft und eines Güterverkehrssystems eng miteinander verknüpft ist, hat die Bentheimer Eisenbahn AG sich früh mit dem Gedanken der Vernetzung von Verkehrsmitteln als erfolgversprechendes Mittel zur Bewältigung von Verkehrsproblemen, aber auch den Interessen möglicher potentieller Kunden gewidmet. Diese strategischen Ansatzpunkte konnten in hervorragender Weise hier in der EuroTerminal Emmen-Coevorden-Hardenberg b.v. realisiert werden.

Grundgedanke hierbei ist auch heute, dass kein Verkehrsträger allein in der Lage ist, selbst bei erheblichen Investitionen in Infrastruktur und Fahrzeuge, das prognostizierte Verkehrsaufkommen, aber auch die Ansiedlung entsprechender Industrie- und Gewerbebetriebe allein realisieren zu können. Hinzu kam noch die Tatsache, dass sich das Schienennetz der Bentheimer Eisenbahn AG in einem strukturschwachen Gebiet in Bezug auf Industrieansiedlung befindet.

Auch die im Jahr 1992 vollzogene Grenzöffnung aufgrund des Schengener Abkommens hat mit dazu beigetragen, dass die bis dato schlechte Ausgangslage in einem Grenzraum heute enormes Wachstumspotential bietet. Der strategische Ansatz der Bentheimer Eisenbahn AG zur Weiterentwicklung ihrer internationalen Verkehre war daher der Vernetzungsansatz unter Einbindung der Erfordernisse der verladenen Wirtschaft sowie der logistischen Dienstleister.