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Das 1993 gegründete Europark-Terminal Coevorden ist eine Initiative der Bentheimer Eisenbahn und 13 weiteren holländischen Partnern. Die Zielsetzung war und ist der Umschlag von Containern von Schiene auf Straße, bzw. Wasserwege und umgekehrt.

Die Gründung des Europark-Terminals Coevorden konnte auch insbesondere mit der notwendigen Unterstützung bei der Beschaffung und Erschließung der hierfür erforderlichen Grundstücksflächen durch die Gemeinde Coevorden realisiert werden. Heute werden jährlich rund 25.000 - 35.000 TEU´s über das Europark-Terminal Coevorden umgeschlagen, das entspricht einer Zahl von 25.000 - 35.000 Lkw-Transporten oder 375.000 t oder rund 100 Lkw´s pro Tag. Die zu transportierenden Güter sind u. a. Kartoffeln, Tierfutter, Granulate, Holz, Torf, Pulverhartz, Stahl usw. Dabei erreichen rund 35 % unserer Sendungen Italien, 13 % England, 20 % Deutschland, 15 % Fernost, 5 % Österreich, 3 % Spanien, 3 % Ungarn und 6 % sonstige Bestimmungsländer.

Der Neubau des Europark-Terminals resultiert aus dem nötigen Platzbedarf. So sind insbesondere die fehlenden Bevorratungsmengen für Leercontainer, aber auch das heute noch notwendige Trennen von Ganzzügen im bestehenden Terminal zu nennen.

Auf einer Fläche von rund 34.000 m² auf deutscher und niederländischer Seite wird nun in den Jahren 2006, genau gesagt ab 05. Juni 2006, und bis voraussichtlich Mai 2007 das erste echte grenzüberschreitende – sprich internationale – und trimodale (Bahn/LKW/Schiff) Umschlagterminal auf der Grenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Niederlanden entstehen.

Der Europark Coevorden bietet durch den gebauten Binnenhafen, die guten Anschlüsse an das internationale Straßennetz sowie die hervorragenden Wachstums- und Ausbaumöglichkeiten den perfekten Standort zur Realisierung des Projektes.